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Krankheit! Was dann?

November 18, 2013
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Sicher ins Ausland verreisen

Sichern Sie sich mit einer guten Auslandskrankenversicherung wenn sie ins Ausland verreisenDie Gesundheit ist der Hauptschlüssel zum Glück. Das können bereits viele Menschen berichten, die mit ernsten Erkrankungen rechnen mussten und nur noch in kleinen Teilen gesund geworden sind. Wenn sich unter anderem über die Gesundheit sehr viele Gedanken gemacht werden, sollte sich direkt mit den zahlreichen Konsequenzen beschäftigt werden, die unter anderem während eines Auslandsaufenthaltes eintreten können. Wenn  sich nämlich mit den zahlreichen Möglichkeiten beschäftigt wird, die im Ausland bezüglich der Krankheitsgefährdung auftreten können, ist eine entsprechende Versicherung zu suchen, die als Absicherung genutzt werden kann. Versicherungen sollten grundsätzlich auch dann genutzt werden, wenn das Ausland aufgesucht wird. Personen, die unter anderem in den Sommerferien verreisen und somit sicherstellen möchten, dass es ihnen auch weiterhin gesundheitlich im Ausland gut geht, sollten sich eine Auslandskrankenversicherung zulegen. Diese kann unter anderem genutzt werden, um sich auf der ganzen Linie abzusichern, wenn es um die eigene Gesundheit geht.

Leistungen, die von der Auslandskrankenversicherung übernommen wird, sind grundsätzlich sehr umfangreich. Unter anderem muss beachtet werden, dass alle Kosten von dem Versicherungsunternehmen übernommen werden, wenn das Ausland aufgesucht wurde. Sobald sich außerhalb Deutschlands aufgehalten wird, tritt der Schutz der Auslandskrankenversicherung ein und die anfallenden Kosten müssen ab sofort nicht mehr von den Reisenden übernommen werden. Dennoch ist zu erwähnen, dass bei der Nutzung der Auslandskrankenversicherung zuerst eine Vorauszahlung durch die Kunden getätigt werden muss. Diese Vorauszahlung kann unter anderem dafür genutzt werden, um Medikamente, Arztbesuche, Notoperationen und weitere notwendige medizinische Leistungen zu bezahlen. Nach der Rückkehr in das Heimatland können die Kosten natürlich bei der Auslandskrankenversicherung rückerstattet werden. Die Rückerstattung kann unter anderem nicht nur die kompletten Beträge zurückbringen. Oft werden sogar noch weitere Beträge durch die Versicherung überwiesen. Unkosten, die zusätzlich von der Versicherung angesehen und erkannt werden, können zusätzlich noch zu dem eigentlichen Betrag addiert werden.

Sehr wichtig ist es allemal, dass eine entsprechende Rechnung zugeführt wird, wenn die Auslandskrankenversicherung angeschrieben wird. Schließlich möchte die Versicherung alle wichtigen Details über die Rechnungen erfahren und somit wissen, welche Produkte und Leistungen erhalten worden sind. Die Versicherten sollten darauf achten, dass im Ausland Rechnungen in englischer Sprache über alle Leistungen und Medikamente zusammengefasst werden. Ohne Rechnungen können die Versicherten nämlich keine Rückerstattung der Kosten beantragen und würden diese dementsprechend nicht erhalten. Rechnungen können normalerweise überall im Ausland erhalten werden. Es ist aber auch darauf zu achten, dass Vorratskäufe für die Hausapotheke nicht in die Spate der Kostenübernahme fallen. Nur dringend notwendige Medikamente im Urlaub müssen von der Auslandskrankenversicherung übernommen werden, um den aktuellen Gesundheitszustand zu richten.

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de

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January 23, 2013
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Apothekenpflichtige Medikamente bleiben Eigenleistungen

drugs-14550_640Für chronisch Kranke dürfte es ein Gerichtsurteil sein, das weiter für Unruhe sorgt: Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die gesetzlichen Krankenkassen Kosten für apothekenpflichtige Medikamente nicht übernehmen müssen. Somit haben die Kassen keine Verpflichtung, alles zu zahlen, was der Erhaltung oder der Wiederherstellung der Gesundheit dient. Vielmehr sei ein erheblicher und zumutbarer Eigenanteil durchaus von dem Patienten selbst zu tragen.
Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts ist es verfassungsrechtlich absolut in Ordnung, dass apothekenpflichtige Medikamente aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen herausgenommen wurden. Auf genau diesen Umstand stützte sich die Klage eines chronisch Kranken, der seine Erkrankung mit einem apothekenpflichtigen Medikament behandeln ließ. Trotz der ärztlichen Verschreibung lehnt die gesetzliche Krankenkasse die Übernahme der Kosten ab, die Klage blieb allerdings in allen Instanzen ohne Erfolg. Auch als Verfassungsbeschwerde wurde sie nicht angenommen, da hier keine Aussicht auf Erfolg bestand. Das Bundesverfassungsgericht legte nun fest, dass die jeweiligen Vorinstanzen berechtigt gegen den Kläger entschieden hatten. So sei es mit dem Grundgesetz absolut zu vereinbaren, dass verschreibungsfreie Medikamente aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen ausgeschlossen seien.

Letztlich seien die gesetzlichen Kassen nicht aufgrund der Verfassung gezwungen, alle Mittel zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit aufzubieten, die jeweils verfügbar seien. Eine zumutbare Eigenbelastung des Versicherten könne in jedem Fall verlangt werden, außerdem werden verschreibungspflichtige Medikamente weiterhin von den gesetzlichen Kassen übernommen.

Das Urteil gilt natürlich auch für privat Versicherte, die in ihren Tarifen eine Kostenübernahme von apothekenpflichtigen Medikamenten ausgeschlossen haben. Auch sie haben zukünftig weiterhin diesen Anteil selbst aufzubringen und können nicht darauf hoffen, anfallende Kosten auf den Versicherer abzuwälzen. Somit haben privat Versicherte an dieser Stelle gegenüber gesetzlich Versicherten keine Vorteile zu erwarten.

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January 19, 2013
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Private Krankenversicherung fürs Alter

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Im Alter werden die Beiträge für eine private Krankenversicherung beinahe unbezahlbar, in der gesetzlichen Krankenkasse sei man dann besser aufgehoben. So jedenfalls lautet eine weit verbreitete Mär – in Wahrheit gibt es auch bei vielen Privaten attraktive Tarife für ältere Kunden.

Das Analysehaus Kvpro.de aus Freiburg hat verschiedene Krankenversicherungen nach den Altersbeiträgen gefragt. Die Ergebnisse sind erstaunlich: Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse würde aus Beitragsgründen in der Regel keinen Sinn ergeben. Niemand müsse einen
vierstelligen Betrag für seine Krankenversicherung bezahlen, hieß es, denn die PKV sei auch im Rentenalter bezahlbar.

Wechsel in die GKV nicht immer sinnvoll

Wem eine Beitragserhöhung angekündigt wurde, sollte nach der Studie besser innerhalb seiner PKV wechseln, anstatt in die gesetzliche Kasse zu gehen. Ein wenig genutztes Angebot der Privatenist beispielsweise der Standarttarif. Es sind im Wesentlichen dieselben Leistungen wie bei der GKV versichert – und das zu einem vernünftigen Preis.

Wer bereits seit Beginn des Jahres 2009 in der PKV versichert ist, kann ohne Weiteres in den Standarttarif wechseln. Für alle, die später dazugekommen sind, bietet sich der Basistarif an – auch er bietet Absicherung auf GKV-Niveau.

Ein gutes Angebot: Der Standart- oder Basistarif

Ein Wechsel in die GKV ist ab 55 Jahren ziemlich schwierig und im normalen PKV-Tarif ist mit hohen Beiträgen zu rechnen. Daher ist besonders im Alter der Standarttarif sehr sinnvoll – so auch die Meinung von Verbraucherschützern. Doch es gibt auch einen Stolperstein: Der behandelnde Arzt muss den Privatpatienten zum selben Honorar wie einen Kassenpatienten behandeln, ansonsten würde der Versicherte auf einem Großteil der Arztkosten sitzenbleiben.

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November 1, 2012
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Achtung Männer: Die private Krankenversicherung wird mit den Unisex Tarifen deutlich teurer!

Die einschlägig interessierten Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Die Unisex-Tarife kommen! Ab dem 21.12.12 werden alle neu abgeschlossenen Versicherungsverträge gleiche Beiträge und Leistungen für Männer und Frauen haben. Bisher zahlten Frauen deutlich mehr, schließlich leben sie im Schnitt fünf Jahre länger und gehen statistisch gesehen sowieso häufiger zum Arzt. Die Damen verursachen also höhere Kosten für eine Krankenversicherung, somit mussten sie bisher für die private Krankenversicherung auch tiefer in die Tasche greifen.

Bildquelle: Thommy Weiss / pixelio.de

Bildquelle: Thommy Weiss / pixelio.de

Diskriminierung durch geschlechtsabhängige Beitragsbemessung

EU-Politiker hielten dieses Vorgehen aber für Diskriminierung, daher die Gesetzesänderung: Unisex-Tarife sind Pflicht! Deutschland hat sich mit der Einführung der Unisex-Tarife im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sowieso Zeit gelassen: Wir sind eines der letzten Länder, die die neuen Tarife einführen! Künftig müssen Männer für das höhere Risiko der Frauen mitbezahlen – bei anderen Versicherungen ist es umgekehrt.

Ob es damit gerechter wird, ist fraglich. Eins ist aber sicher: Es wird für viele teurer. Im Bereich der privaten Krankenversicherung ist für Männer höchste Eile geboten! Egal ob Sie von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln wollen oder innerhalb der PKV einen neuen Tarif suchen: Bis 21. Dezember sind die alten Tarife noch verfügbar – danach ist es vorbei.

Laufende Verträge und die gesetzliche Krankenkasse

Laufende Verträge sind von dem Wechsel nicht betroffen. Wer also mit seinem PKV-Tarif zufrieden ist, kann ihn einfach behalten. Und wie ist das in der gesetzlichen Krankenkasse? Hier hat die Gesetzesänderung keine Auswirkung, da die Beitragsermittlung ohnehin nicht nach dem Geschlecht unterscheidet. Es ist lediglich die Höhe des Einkommens relevant – davon wandern derzeit 15,5 Prozent in die Krankenkassen.

Obwohl für Männer die Zeit drängt, sollte natürlich beim Wechsel nichts überstürzt werden! Achten Sie auf einen Tarif, der in der Vergangenheit keine oder nur wenig Beitragserhöhungen hatte. Vorsicht vor Lockangeboten, die mit günstigen Beiträgen werben, im Laufe der Jahre aber immer weiter die Preise erhöhen. Sie wollen Ihren neuen Tarif schließlich so lange wie möglich behalten – ansonsten gibt es dann nur noch Unisex-Angebote.

Für so eine wichtige Police wie die Krankenversicherung empfehlen wir immer eine Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler. Er kennt alle Stolperstricke und Eigenheiten der Branche und kann aus unzähligen Angeboten das beste für Sie finden!

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October 24, 2012
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Moderner Zahnersatz

Bildquelle: johnnyb / pixelio.de

Zum Glück sind die Zeiten längst vorbei, in denen es mehr oder weniger selbst-verständlich war, dass Menschen über 60 ein Gebiss trugen. Früher wurde es als nahezu unver-meidliche Tatsache hingenommen, dass die eigenen Zähne im Laufe des Lebens nach und nach verloren gingen, sei es wegen Karies, sei es wegen Parodontose.

Dank gesunder Ernährung, sorgfältiger Pflege und regelmäßiger Prophylaxe beim Zahnarzt ist es heute möglich, bis ins hohe Alter auf die dritten Zähne zu verzichten. Leider gelingt es trotz dieser Maßnahmen nur sehr wenigen Menschen, auch ohne Zahnersatz auszukommen. Der ein oder andere Zahn muss im Laufe der Jahre doch entfernt und durch hochwertige Brücken, Kronen oder Implantate ersetzt werden.

Zahnersatz ist heute mit bloßem Auge kaum von echten Zähnen zu unterscheiden. Auch der Tragekomfort lässt keine Wünsche offen, mit gutem Zahnersatz können Patienten nahezu alle Speisen ohne Probleme essen. In ganz besonderem Maße gilt dies natürlich für Implantate.

Die Vorteile von Implantaten

Sie stellen in den allermeisten Fällen die beste Lösung dar. Anders als bei Brücken werden die benachbarten Zähne nicht als Anker benötigt. So kann man darauf verzichten, diese abzuschleifen und zu überkronen, was ansonsten oft erforderlich ist. Implantate werden mit einem Metallstift tief im Kiefer verankert, so dass sie dort optimalen Halt finden. Auf diesen Stiften werden nach einer Phase der Einheilung im Zahnfleisch die eigentlichen Zahnprothesen befestigt. Sie sehen täuschend echt aus und können übrigens bei Bedarf auch
immer wieder gegen neue ausgetauscht werden.

Nach einer kurzen Zeit der Gewöhnung merken die meisten Patienten nicht einmal mehr, dass es sich bei den Implantaten nicht um ihre eigenen Zähne handelt. Sie können mit ihren Implantaten zubeißen und kauen wie mit ganz normalen Zähnen. Allerdings gibt es Einschränkungen bei der Verträglichkeit von Implantaten.

Es hat sich herausgestellt, dass dieser Zahnersatz für starke Raucher eher weniger geeignet ist. Aufgrund der schlechten Durchblutung des Zahnfleisches kommt es bei ihnen häufiger zu Entzündungen und anderen Irritationen des Zahnfleisches rund um das Implantat. Wenn ein oder mehrere benachbarte Zähne über einen längeren Zeitraum nicht ersetzt werden, kommt es in sehr vielen Fällen zu einer Rückbildung des Kieferknochens an der betreffenden Stelle. Das kann dazu führen, dass nicht genügend Knochensubstanz
vorhanden ist, um ein Implantat sicher und stabil zu verankern. Doch auch für dieses Problem hält die moderne Zahnmedizin eine gute Behandlungsmethode bereit. Solchen Patienten kann geholfen werden, indem dem Kieferknochen mit einer künstlichen Füllmasse mehr Substanz verliehen wird. Nach einer solchen Vorbehandlung ist dann das Einsetzen eines Implantats ohne Probleme möglich.

Implantate besitzen nur einen einzigen Nachteil – sie kosten viel Geld. Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für diesen Zahnersatz
nicht und auch private Kassen zahlen in der Regel nur einen Bruchteil der
Behandlungskosten. Doch hier kann ein praktisches Akademiker- oder Beamtendarlehen von der Nürnberger Versicherungsgruppe die Lösung darstellen. Insbesondere wenn mehrere Zähne durch Implantate ersetzt werden sollen, können sie eine günstige Finanzierung sicherstellen.

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September 25, 2012
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Kinder machen gesund!

Nachts schreien sie oft stundenlang – und tagsüber gehen sie den übermüdeten Eltern mit schier grenzenloser Energie gehörig auf die Nerven. Dazu die ganzen Sorgen über Schule, Erziehung, Geld, … wie soll man das nur alles unter einen Hut bekommen, in die Arbeit muss man ja schließlich auch noch…!

Trotz alledem sagen Wissenschaftler: Kinder fördern die Gesundheit. Menschen mit Nachwuchs sind gesünder und leben länger als ihre kinderlosen Altersgenossen. Sollen Krankenversicherungen künftig Prämien für jedes Kind bezahlen? Das vielleicht nicht, aber zumindest sollte sie das Folgende aufhorchen lassen:

Eltern werden seltener krank

In Amerika wurde in einer Studie nachgewiesen, dass auch die Krankheitsabwehr bei Eltern besser funktioniert: Die rund 800 Teilnehmer wurden Erkältungsviren ausgesetzt – diese wurden als Nasentropfen „verabreicht“. Wenige Tage später konnte bei 75% der Leute eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen werden – es traf aber Kinderlose und Eltern gleichermaßen, soweit also noch keine Besonderheit.

Kurz drauf aber begann das Bemerkenswerte: Unter den Teilnehmern, die auch Schnupfensymptome entwickelten, fanden sich deutlich mehr Kinderlose als Eltern: Das Risiko zu erkranken war bei jemandem mit einem oder zwei Kindern nur halb so hoch als bei Leuten ohne Kindern. Die Gründer von Familien mit drei oder mehr Kindern wurden sogar noch seltener krank.

Spontan würden wohl viele vermuten, dass Eltern eben öfter verschiedenen Erkältungsviren ausgeliefert sind – schließlich bringt der Nachwuchs diese in allen Variationen von Kindergarten und Schule nach Hause. Auch die Forscher dachten daran, konnten dies aber durch verschiedene Tests ausschließen. Woran liegt es also, dass das Immunsystem der Kinderlosen weniger schnell reagiert? Machen Kinder wirklich gesund? Und wenn ja, wie machen sie das? Wo immer man darüber liest, wird zumindest in einem Nebensatz angedeutet, dass es noch etwas „spezielles“ geben müsse, was Kindern anhaftet, eine gesund-machender Effekt, der aus dem Bewusstsein kommt, „das richtige zu tun“, „dem Leben durch Kinder einen Sinn gegeben zu haben …“.

Warum machen Kinder gesund?

Man könnte aber auch ganz pragmatisch vermuten: Kinder machen nicht gesund, Eltern machen sich selbst gesund – wegen ihren Kindern. Eine Kommentatorin bei Spiegel online erklärt es so:

„Als kinderloser Single hatte ich Ketchup, Sekt und Nagellack im Kühlschrank und habe meine Abende mit Freunden in (den damals noch verqualmten) Bars usw. verbracht. Als Mutter eines zweijährigen Sohnes liegt inzwischen Obst, Gemüse und Joghurt im Kühlschrank, meine Freizeit verbringe ich im Freien und um spätestens 23 Uhr liege ich im Bett, weil ich total k.o. bin. Welcher Lebenswandel ist da wohl der gesündere??”

Das könnte stimmen – muss es aber nicht, schließlich gibt es auch reihenweise Familien mit schlechten Ernährungsgewohnheiten und Singles, die sehr gesund leben. Und schon drängt sich eine hübsche, kleine These auf, die sich die Familienministerin bestimmt gerne auf ein Plakat drucken würde: Kinder machen eben glücklich! Leider lässt sich das bisher nicht wirklich beweisen, verschiedene Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Aber irgendwas müssen Kinder doch in uns auslösen. Schließlich übernehmen wir Verantwortung für einen neuen Menschen, ziehen ihn groß, zeigen ihm die Welt. Werden wir da nicht automatisch zu besseren Menschen? Zu Gesünderen? Zu Glücklicheren? Oder vielleicht ein bisschen was von allem?

Vielleicht ist es aber noch einfacher. Wer Kinder hat, ist tendenziell mehr gefordert als jemand ohne Kinder. Er kann sich einen Ausfall weniger leisten. Wird ein Elternteil krank, bricht die wackelige Familienlogistik, bei der jeder unzählige Aufgaben übernehmen muss, schnell zusammen. Also? Kinder sorgen dafür, dass wir besser funktionieren – daher werden wir als Eltern weniger krank.

Das glaubt zumindest unsere kinderlose Autorin, die übrigens gerade einen Schnupfen hat.

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September 21, 2012
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Gutverdiener dürfen raus: Die Versicherungspflichtgrenze

Wer viel verdient, muss viel bezahlen – das ist das Prinzip unserer gesetzlichen Krankenversicherungen. Bei den Privaten dagegen heißt es: Wer sehr krank ist, muss viel bezahlen. Um wenig Beiträge für seine Krankenversicherung zu bezahlen, sollte man also möglichst wenig verdienen und sehr gesund sein – oder?

Bildquelle: Harry Hautumm / pixelio.de

 

Nicht ganz: Zum Glück ist es den privaten Krankenversicherern egal, wie viel jemand verdient. Ist der Gesundheitszustand normal, wird er nach Alter und Geschlecht in einen Tarif eingestuft. Ab Dezember 2013 übrigens nicht einmal mehr das: Dank Unisex-Tarifen werden Männer und Frauen künftig gleich behandelt werden.

Doch um sich privat krankenversichern zu dürfen, muss man beim eigenen Einkommen die Versicherungspflichtgrenze im Auge behalten: Wer drüber liegt, darf sich privat versichern. Wie viel muss also jemand verdienen, um sich von der gesetzlichen Krankenkasse verabschieden zu dürfen? Hier die Versicherungspflichtgrenze – oder auch Jahresarbeitsentgeldgrenze – in Zahlen.

Versicherungspflichtgrenze – wird fast jedes Jahr nach oben korrigiert

Jedes Jahr wird diese Summe von der Bundesregierung festgelegt: 50.850 Euro sind es für 2012 – brutto wohlgemerkt. Das sind 4.237,50 pro Monat. Wer so ein Gehalt bekommt, darf sich wohl als „Gutverdiener“ bezeichnen – und ist per Gesetz nicht mehr dazu verpflichtet, in einer gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied zu sein. Er kann sich dann entscheiden, ob er freiwillig weiterhin bei der Gesetzlichen bleiben möchte oder in eine private Krankenversicherung wechseln will. Gesunden, jungen Menschen ist das durchaus zu empfehlen – wer aber schon älter ist oder gar an einer chronischen Krankheit leidet, ist wahrscheinlich bei der gesetzlichen Krankenversicherung besser aufgehoben.

Anstieg der Jahresarbeitsentgeldgrenze

Anhand der Bruttolohnsumme für jeden durchschnittlichen Arbeiter wird die Jahresarbeitentgeldgrenze jährlich festgelegt. Hier die Entwicklung der letzten zehn Jahre:

  • 2003: 45.900 Euro
  • 2004: 46.350 Euro (+ 450 Euro)
  • 2005: 46.800 Euro (+ 450 Euro)
  • 2006: 47.250 Euro (+ 450 Euro)
  • 2007: 47.700 Euro (+ 450 Euro)
  • 2008: 48.150 Euro (+ 450 Euro)
  • 2009: 48.600 Euro (+ 450 Euro)
  • 2010: 49.950 Euro (+ 1.350 Euro)
  • 2011: 49.500 Euro (- 450 Euro)
  • 2012: 50.850 Euro (+ 1.350 Euro)
  • 2013: 52.200 Euro (+ 350 Euro)

Wer in einem Jahr über dieser Grenze liegt, kann auf Antrag von der Versicherungspflicht bei der gesetzlichen Krankenkasse befreit werden. Hier zwei Beispiele zur Abgrenzung:

  •  Wer im Jahr 2012 weniger als 50.850 Euro verdient, muss sich gesetzlich kranken- und pflegeversichern lassen.
  •  Wer im Jahr 2012 mehr als 50.850 Euro verdient, in 2013 aber weniger als 52.200 Euro, ist nur in 2012 von der Versicherungspflicht befreit. 2013 wird derjenige umgehend wieder versicherungspflichtig.

Wichtig: Es gibt keine generelle Befreiung von der Versicherungspflicht für die Kranken- und Pflegeversicherung. Die Betroffenen haben lediglich die Auswahl, ob sie in die private oder die gesetzliche Krankenkasse gehen wollen.

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September 21, 2012
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Prämien für gesetzlich Versicherte: Die Techniker Krankenkasse macht’s vor.

Von den gesetzlichen Krankenkassen hört man ja meist nur, dass es ihnen finanziell sehr schlecht geht: Demographischer Wandel, chronische Krankheiten und allgemeine Misswirtschaft im Gesundheitssektor sind Schuld daran, dass dort kaum Geld zur Verfügung steht. Quasi kann man froh sein, dass überhaupt noch Leistungen gezahlt werden.

Doch diese Meldung hier klingt ganz anders: Bei den gesetzlichen Krankenversicherern gibt es derzeit jede Menge Überschüsse. Die Techniker Krankenkasse will nun einen Teil dafür verwenden, um an bestehende und neue Mitglieder Prämien zu bezahlen: Sie dürfen sich auf einen Betrag zwischen 60 und 120 Euro freuen. Der muss zwar versteuert werden, wird dafür aber auch direkt ausgezahlt – per Scheck oder Überweisung. Bedingung ist nur, dass derjenige das ganze Jahr 2013 bei der TK versichert sein muss. Wer woanders versichert ist, muss noch diesen Oktober kündigen um rechtzeitig der Techniker Krankenkasse beitreten zu können – so können auch neue Mitglieder von der Prämie profitieren.

Von Seiten der Politik wird das Konzept begrüßt: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hatte den gesetzlichen Kassen schon lange nahegelegt, sich etwas großzügiger zu zeigen. Den Vorstoß der TK könnte man nun als Ergebnis dieser Bemühungen interpretieren. Der Minister freut sich nun, dass die anderen gesetzlichen Krankenkassen unter Druck geraten und hofft, dass sie mit ähnlichen Mitteln um Kunden werben. Doch was sagen AOK, Barmer & Co. dazu? Die sind überhaupt nicht begeistert.

So eine einmalige Prämienzahlung sei nichts weiter, als ein Strohfeuer zur Gewinnung von Neukunden, heißt es sinngemäß aus den Reihen der Konkurrenz. Man möchte seine Kunden eher mit gutem Service und einem breiten Betreuungsangebot überzeugen – und nicht die eigenen Rücklagen für eine Prämie an die Kunden verschleudern.

Die TK tut sich natürlich leicht, ist sie doch die Krankenkasse mit den größten Reserven. Doch man könne ja auch den Leistungskatalog erweitern, so das Appell des Gesundheitsministers an die Konkurrenz der TK. Momentan sieht es allerdings nicht so aus als würden andere Kassen nachziehen. Manche von ihnen – wie die DAK – hat erst kürzlich eine Sonderzahlung von monatlich 8 Euro abgeschafft – das muss Belohnung genug sein.

Tipp: Wer noch im Oktober diesen Jahres seiner alten Kasse kündigt und zur TK wechselt, kann die Prämie abgreifen. Der Einmalbetrag wird an jeden Versicherten ausbezahlt, nicht aber an mitversicherte Familienmitglieder.

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September 21, 2012
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Das Dilemma mit den Heil- und Hilfsmitteln

Für manche Doktoren muss es irgendwie frustrierend klingen: In diesem Jahr wurde von den Krankenkassen schon wieder mehr Geld für Heil- und Hilfsmittel ausgegeben – und doch ist es irgendwie nie genug. Mediziner würden oft gerne mehr verordnen als sie dürfen – und Krankenkassen stehen ständig in der Kritik, nicht genügend zu zahlen.

Bildquelle: Andrea Damm / pixelio.de

 

11,2 Milliarden Euro zahlten die Kassen 2011 für Massagen, Ergotherapien, Bandagen, Hörgeräte, Gehhilfen und dergleichen. In den letzten fünf Jahren sind die Ausgaben um rund dreißig Prozent gestiegen. Dennoch behaupten Experten, es seien lediglich Tropfen auf heissen Steinen. Bei Bandscheibenvorfällen reiche beispielsweise die reine Behandlung mit Massagen nicht aus. Wenn Ärzte darüber hinaus Therapien verschreiben, riskieren sie Ärger mit den Krankenkassen: Es droht ein Heilmittel-Regress. Übersteigt der Hausarzt sein Budget für Heil- und Hilfsmittel, wird er genauestens geprüft – und bekommt im schlimmsten Fall eine satte Strafzahlung aufgebrummt. Das ist besonders unangenehm, da es sich nicht um eine Rückzahlung von Geld handelt, das die Ärzte zuvor bekommen haben – sondern es ist eine reine Strafzahlung. Und die ist oft existenzbedrohend.

„Uns wird dabei nicht mal vorgeworfen, dass wir etwas verschrieben haben, das medizinisch nicht notwendig wäre. Sondern dass es zu viel war. Aber nicht für einen einzelnen Patienten – sondern für alles zusammen“, äußert sich ein Arzt auf spiegel online. „Wenn mein Budget nun für dieses Quartal schon aufgebraucht ist und es kommt ein Patient, zum Beispiel nach einer orthopädischen Therapie, müsste ich ihm eigentlich sagen: „Geht nicht.“ Dann ruft der Patient bei seiner Kasse an, aber die sagen natürlich: „Ihr Arzt kann Ihnen alles verordnen“.

Das gemeine an dem System sei – aus Sicht der Mediziner – dass Patienten und Ärzte gegeneinander ausgespielt werden. „Dann wechsle ich eben den Hausarzt“, drohen Patienten oft, wenn ihnen nicht die gewünschte Zahl an Massagen verordnet wird. Wenn Ärzte hingegen empfehlen, die Krankenkasse zu wechseln, bekommen sie Ärger.

Übrigens: Massagen werden so gerne verordnet, da sie ein relativ günstiges Heilmittel sind – nicht weil sie besonders gut wirken. Gleichzeitig sind Massagen auch etwas, was einem Gesunden ebenso guttut wie einem Kranken. Hier ist akute Gefahr von Versicherungsbetrug. Denn zusammen mit einer „Mutter-Kind-Kur“, die ebenfalls von der Kasse gezahlt wird, lässt sich so ein kompletter Wellnessurlaub für die ganze Familie finanzieren.

Die Lösung: Die Wirksamkeit der einzelnen Heil- und Hilfsmittel sollte genauer überwacht werden. Der Markt für diese Produkte ist in den letzten Jahren stark gewachsen – wie gut sie wirklich helfen, wird aber momentan nicht überprüft. Das sollte sich schnell ändern, so die Experten.

 

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September 3, 2012
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Unfallversicherung

Unser Staat möchte, dass seine Bürger so gut wie möglich abgesichert sind – und zwar am Arbeitsplatz und auf dem Weg dorthin. Daher gibt es eine gesetzliche Unfallversicherung, die zahlt falls dort etwas passiert. Sie wird von den Arbeitgebern finanziert und ist Pflicht für alle Arbeitnehmer.

Bildquelle: Uwe Bergeest / pixelio.de

Machen wir an dieser Stelle einmal einen kleinen Selbsttest: Überleg’, wann Du Dich das letzte Mal verletzt hast. Eine Bagatelle genügt: Der letzte Schnitt in den Finger, die letzte Beule oder Schramme. Ich persönlich habe mir kürzlich die Hand in der Tür eingequetscht – das war zu Hause in der Küche. Und vor nicht all zu langer Zeit bin ich auf dem Weg zum Badesee mit dem Fahrrad gestürzt. Für mich persönlich stimmt also die Aussage: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt oder in der Freizeit – für Dich auch?

Tatsächlich ist der Arbeitsplatz statistisch gesehen der sicherste Ort überhaupt: Hier passieren weniger als 20% aller Unfälle. Im Haushalt sind es über 30% – und nicht wenige davon enden tödlich. In Deutschland gibt es pro Jahr sogar mehr Todesfälle durch häusliche Unfälle als Verkehrstote.

Schon diese Zahlen sollten zeigen, dass sich eine private Unfallversicherung lohnt. Die bietet nämlich immer Versicherungsschutz: Rund um die Uhr und weltweit – egal ob Du gerade privat oder beruflich beschäftigt bist.

Die Leistungen der privaten Unfallversicherung können frei gewählt werden: Du entscheidest, ob Du im Schadenfall lieber eine Rente oder Einmalzahlung bekommen möchtest und wie hoch diese Summen sein sollen. Wenn schon ab 1% Invaliditätsrate gezahlt wird, bist Du auf der sicheren Seite. Für Details zu Leistungen, Absicherung und verschiedenen Angeboten wendest Du Dich am besten an einen guten Versicherungsmakler. Bei der Sigun Finanz wird immer das beste Angebot für Dich ausgesucht.

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